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Die Temperatur Ihrer Erdwärmeanlage sollte in den Wintermonaten immer über der Durchschnittstemperatur der Luft liegen! Ansonsten geht der energietechnische Vorteil gegenüber einer Luftwärmepumpe verloren.

Erläuterung:
Durchschnittliche Lufttemperatur der Jahre 1970 bis 2005
Quelle: http://www.klimadiagramme.de

Energie: Die Monate November bis März entsprechen etwa 70 - 75 % der gesamten Jahresenergie. In den Monaten Dezember bis Januar kann bei Kälteperioden eine kurzfristige Reserve erforderlich sein. Dies deckt bei der Luftwärmepumpe der Elektroheizstab ab. Bei einer Erdwärmeanlage sollte diese Reserve durch das Erdreich abgedeckt sein und kein Heizstab zum Einsatz kommen.

Sonde 1 zeigt:

Erdwärmeanlage mit zu knapper Auslegung. Die energieintensivsten Monate Dezember, Januar und Februar werden mit einer Energiequellentemperatur betrieben, die deutlich unter der durchschnittlichen Lufttemperatur liegt. Die Regeneration der Erdtemperatur erstreckt sich bis weit in die Frühlingsmonate hinein. Die Erdwärmeanlage liegt lediglich am Anfang der Heizperiode oberhalb der Lufttemperaturen. Bei dieser Konstellation ist von einem schlechteren Energieverhältnis auszugehen, als dies durch eine Luftwärmepumpe erreicht würde.

Sonde 2 zeigt:
Erdwärmeanlage mit solider Auslegung. Die energieintensivsten Monate Dezember, Januar und Februar werden mit einer Energiequellentemperatur betrieben, die deutlich über der durchschnittlichen Lufttemperatur liegt. Eine notwendige Regeneration der Erdtemperatur entfällt, da das Verhältnis entzogene Energie und nachfliesende Energie ausgewogen ist. Die Erdwärmeanlage liegt lediglich in den weniger energieintensiven Monaten unterhalb der durchschnittlichen Lufttemperatur und kann hierbei zur Kühlung eines Gebäudes genutzt werden.